LINKE sagt allen Erzieherinnen und Erziehern DANKE!

Internet_mit-Datum_JPG_Logo-300x159 Am 13. Mai ist der Tag der Kinder­be­treu­ung in Deutsch­land. Ein Tag, der wenig bekan­nt ist. Der Tag der Kinder­be­treu­ung gibt der außer­famil­iären Kinder­be­treu­ung in Deutsch­land den Stel­len­wert, der ihr zuste­ht. Der Aktion­stag wurde bere­its 2012 vom Duis­burg­er Peter Gärt­ner ins Leben gerufen. Seit 2017 wird der Tag der Kinder­be­treu­ung von der Deutschen Kinder- und Jugend­s­tiftung koor­diniert.

Dazu erk­lärt Antje Feiks, Land­tagsab­ge­ord­nete und Vor­sitzende der LINKEN in Sach­sen: „Wir haben diesen Tag genutzt und uns bei allen Erzieherin­nen und Erziehern im Erzge­birgskreis mit einem Brief für ihre Arbeit zu bedanken. Die Arbeit der Erzieherin­nen und Erzieher hat eine große Bedeu­tung für die Entwick­lung unser­er Kinder. Sie sind Spielgefährt*innen, Tröster*innen und Vor­bilder für die Jüng­sten in unser­er Gesellschaft. Viel zu sel­ten erhal­ten Sie dafür die entsprechende Aufmerk­samkeit. Es ist beschä­mend, das die säch­sis­che Staat­sregierung diese Arbeit kaum würdigt.“

Kath­leen Noack, Inklu­sions­beauf­trage der LINKEN in Sach­sen ergänzt dazu: „ Neben den Kindere­in­rich­tun­gen sind die Fam­i­lien der wichtig­ste Raum, in dem Kinder leben und ler­nen. Spie­lend mit Gle­ichal­tri­gen, sich selb­st und die Umwelt zu ent­deck­en, ist für unsere Kinder sehr wichtig, um auch ein soziales Ver­ständ­nis zu entwick­eln. Alle Kinder haben lan­desweit das gle­iche recht auf diese Bil­dung. Die Staat­sregierung muss dafür sor­gen, das Kindere­in­rich­tun­gen diesem Anspruch genü­gen kön­nen. Gute Betreu­ung set­zt genug Plätze in kleinen Grup­pen, Wohnort­nähe und Bar­ri­ere­frei­heit voraus.“

„DIE LINKE fordert“, so Hol­ger Zim­mer, Kreisvor­sitzen­der der LINKEN im Erzge­birgskreis, weit­er „eine Änderung des säch­sis­chen Kindertagesstät­tenge­set­zes, mit mehr Zeit für Ihre päd­a­gogis­che Arbeit, mehr Zeit für Fort­bil­dung und nicht zulet­zt mit einem kleineren Betreu­ungss­chlüs­sel. Aus unser­er Sicht müssen in die Berech­nung des Betreu­ungss­chlüs­sels die Zeit­en für Doku­men­ta­tio­nen und Eltern­ber­atung, päd­a­gogis­che Vor- und Nach­bere­itung sowie Krankheits- und Urlaub­stage mit ein­be­zo­gen wer­den. Pro Fachkraft und Woche soll­ten min­destens 2 Stun­den Vor- und Nach­bere­itungszeit geset­zlich anerkan­nt wer­den. Wir wollen, das der Lan­deszuschuss für die Kom­munen erhöht wird und die Eltern­beiträge gesenkt oder wenig­stens sta­bil gehal­ten wer­den.“

Der Tag der Kinder­be­treu­ung gibt der außer­famil­iären Kinder­be­treu­ung den Stel­len­wert der ihr zuste­ht. Ein Tag im Jahr ist eigentlich viel zu wenig für die Würdi­gung Ihrer Arbeit, denn alle Erzieherin­nen und Erzieher engagieren sich sich Tag für Tag dafür, dass unsere Kle­in­sten best­möglich gefördert und gut aufwach­sen kön­nen.